Loveparade: OB Sauerland handelt unverantwortlich.
Nur Kopfschütteln löst die halsstarrige Haltung zur Loveparade des Oberbürgermeisters beim Duisburger SPD Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ralf Jäger aus.
"Bereits seit 3 Jahren ist bekannt, dass Duisburg die Loveparade durchführen soll. Es ist ein Witz, dass Herr Sauerland 5 Monate vor dem Veranstaltungstermin weder ein Finanzierungs- noch ein Organisationskonzept und offensichtlich auch keine belastbare Absprache mit dem Gründstückeigner über die Kosten zur Herrichtung der Veranstaltungsfläche vorgelegen kann", stellt Jäger fest.
Damit versucht Herr Sauerland die Öffentlichkeit über die wahre Kostenbelastung für die Stadt zu täuschen. Da die angespannte finanzielle Lage Duisburgs schon lange bekannt ist, hätte längst mit der Sponsorensuche begonnen werden müssen. Jäger erinnert daran, dass der Oberbürgermeister zeitgleich wichtige Einrichtungen für Duisburger Kinder- und Jugendliche schließen oder deren Zuschüsse reduzieren will, wie beispielsweise Musikschule, Jugendzentren oder kommunale Kinos.
"Offensichtlich scheinen Herrn Sauerland Partys immer noch wichtiger zu sein, als die Interessen der Bürgerinnen und Bürger." Ein solches Verhalten ist unverantwortlich und unseriös. Für die SPD gelte klare Kante: Loveparade ja, aber nicht auf Kosten Duisburger Kinder und Jugendlicher.