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 |  |  |  | 04. April 2011 |
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In beeindruckender Weise bestätigt die in der vergangenen Woche von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft vorgestellte neue Prognos-Studie, dass Sozialausgaben in Milliardenhöhe eingespart werden könnten: ausreichende Investitionen in präventive Maßnahmen, wie die frühe Förderung von Kindern aus sozial schwachen Familien, mehr Betreuungsplätze und eine höhere Abiturientenquote könnten zukünftige Sozialausgaben in Milliardenhöhe vermeiden. Stattdessen fließen Milliarden Euro in Maßnahmen zur Herstellung von Ausbildungsfähigkeit, Arbeitslosenhilfe und Ausgaben im Bereich Jugendkriminalität. Diese Reparaturkosten sind die Folge mangelhafter Sozialpolitik. Aber nicht nur das Land zahlt hier, auch der Bund und die Kommunen müssen für diese sozialen Folgekosten tief in die Tasche greifen.
"Wir wissen wovon wir reden: jährlich fließt auch in Duisburg mehr Geld in die Heimunterbringung von Kindern als für den gesamten Kindergartenbereich zur Verfügung steht - ein absolutes Dilemma", bestätigen die Duisburger Landtagsabgeordneten Sören Link, Ralf Jäger und Rainer Bischoff. „Wir müssen durch qualifizierte Erziehung und Bildung bereits im Vorfeld dafür sorgen, dass solche späteren familiären Situationen die Ausnahme bleiben. Gute Bildung, schafft die Basis für einen guten Arbeitsplatz und damit die finanzielle Sicherheit für die eigenen Kinder selber sorgen zu können.“ Getreu dem Motto von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft setzen auch die Politiker auf "Vorsorge ist besser als Nachsorge!" - "Das ist der richtig Weg und muss dringend in praktische Politik umgesetzt werden. Auch in unserer Stadt bedarf es dringend des Ausbaus der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren, dem Ausbau der offenen Ganztagsschule und der Einstellung weiterer Sozialarbeiter", sind sich die Politiker einig. „Durch diese Maßnahmen können, sowohl langfristig als auch bereits in den nächsten Jahren, enorm hohe Einsparungen erzielt werden. Das ist Geld, was Duisburg dringend benötigt.“
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